Visiting House Linda – Stop ‘n Chop 19 – 11 – 2018

💜Special announcement: 💜

Three of us will travel to Nigeria in November, visiting House Linda – a project of Afro Rainbow Nigeria Outreach in memory of OUR LINDA NKECHI LOUIS. House Linda provides shelter and serves as community center for LBTI+ women* in Nigeria.

Friday, November 19th 2018

At the next regular Stop ‘n Chop Friday the 19th in Pernerstorfergasse 12, 1100 Wien, you will have the chance to participate in an exchange between our two communities.

3 members of Afro Rainbow Stop'n Chop holding kitchen utensils

collecting LGBTI+ stuff

We will be collecting LGBTI+ stuff like flags, movies, (english) books but also your personal greetings etc.
Since ARA Nigeria Outreach is completely reliant on donations we‘d also appreciate money donations.

Exchange & Connection

We‘ll document the reception at House Linda and screen it for you at a selected Stop ‘n Chop in December!! Let the exchange and connection begin💜✊🏽

Fragen geben die Richtung der Antworten vor

Ein Workshop für ein respektvolles Miteinander im Kontext von Flucht und Migration

Karte zum Workshop Mehr Sprachen III von Lefö

Für diesen Workshop wurden in LEFÖ eigens Frage- und Arbeitskarten entwickelt. Diese sollen  erstmals angewandt werden.

Was sind die Inhalte des Workshops?

Wie kann über Fragen politische reflexive Arbeit erfolgen?
Wie verändern unterschiedliche Fragestrategien (Arbeits-) Perspektiven?
Welche Fragen höre ich und welche überhöre ich?

Wer leitet den Workshop?

Vlatka Frketić & Helga Hofbauer

Was ist die Zielgruppe für den Workshop?

DaF/DaZ-Trainer_innen
Erwachsenenbildner_innen
Berater_innen

Welche Termine gibt es zur Auswahl?

Termin 1:
15.11.2018 10.00 – 13.30 Uhr
Ort: Planet 10, Pernerstorfergasse 12, 1100 Wien

Termin 2:
23.11.2018 15.00 – 18.30 Uhr
Ort: LEFÖ, Kettenbrückengasse 15/4, 1050 Wien

Bitte entweder für Termin 1 oder für Termin 2 anmelden.

Anmeldung: politische.bildung@lefoe.at

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos.
Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 12 beschränkt.
Alle Teilnehmenden erhalten eine Teilnahmebestätigung über 4 UE (Unterrichtseinheiten).

Veranstaltet von LEFÖ – Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen im Rahmen des Projekts “Mehr Sprachen III”

 

Ezgi Erol at/bei Wienwoche 2018

krieg kuratieren

Ausstellung

wienwoche 2018

Bildsujet Ausstellung krieg kuratieren: Installation von Hito Steyerl, "Is the Museum a Battlefield?", 2013 (Two channel digital video, sound, Artists Space, New York)

WANN:
Sa, 15. 9. – So, 23. 9.2018

WO:
The DESSOUS Galerie, Anton-Scharff-Gasse 4, 1120 Wien

Künstler_innen werden im Krieg verfolgt. Aber Kunst kann aus dem Geschäft mit dem Krieg auch Profit schlagen. Die Ausstellung krieg kuratieren wirft einen prüfenden Blick auf Kunstproduktion und Kunstmarkt, ihre Komplizenschaft mit Waffenhandel und Krieg und ihre Widerstandskraft dagegen.

Eine Hand hält das Foto eines Mannes: Abgebildet ist der Polizist Ayhan Çarkın. In ihrem Video erzählt belit sağ nicht nur die Geschichte eines tausendfachen Mörders, sondern auch jene einer Kunstgalerie, die davon nichts wissen will. Ihre Arbeit „Ayhan and me“ ist im September in der von Ezgi Erol konzipierten Ausstellung krieg kuratieren in Wien zu sehen.

Kunst findet viele Formen, über Krieg zu sprechen. Kunst kann vom Krieg aber auch profitieren. Mit einer simplen Patronenhülse macht Hito Steyerl darauf aufmerksam, dass der Hauptsponsor der 13. Istanbul-Biennale sein Kapital mit dem Waffengeschäft vermehrt – was bedeutet das für die dort ausgestellte Kunst? Ana Hoffner wirft einen Blick in das Wohnzimmer der Kunstsammlerin und Thyssen-Erbin Francesca Habsburg, Begründerin und Leiterin von Thyssen-Bornemysza Art Contemporary. Habsburgs Erbschaft und zugleich das Vermögen für die Sammlung stammt aus der Kapitalbeteiligung an ThyssenKrupp, die U-Boot-Teile für die Waffenindustrie herstellen.

Wann hat Kunst die Möglichkeit, mit Kriegstreiberei zu brechen, und wann wird sie selbst Teil des Systems? Welche Erzählungen über den Krieg haben Gültigkeit? Die Kuratorin Ezgi Erol stellt mit einer Reihe von internationalen künstlerischen Positionen das Verhältnis von Kunst und Krieg in der Meidlinger The DESSOUS Galerie zur Disposition.

Kuratorin: Ezgi Erol
Mitwirkende Künstler_innen: Baran Çağınlı, Alice Creischer & Andreas Siekmann, Ana Hoffner, Fatoş İrwen, İhsan Oturmak, belit sağ, Songül Sönmez, Hito Steyerl
Projektassistenz: Dilan Şengül
Aufbau: Piotr Reisig, Johann Schoiswohl
Grafik: Toledo i Dertschei
Produktion: WIENWOCHE
In Kooperation mit:
teneke – Verein für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Kommunikation
The DESSOUS Galerie
ÖH Uni Wien

Veranstaltungssprachen: Deutsch, Englisch, Türkisch
Bildsujet: Installation von Hito Steyerl, “Is the Museum a Battlefield?”, 2013 (Two channel digital video, sound, Artists Space, New York)
Foto: (C) Matthew Septimus